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Drei Fragen an den Teufel, Jg.8, Ida-Ehre-Gesamtschule, Leitung Katrin Buck, Foto: Julia Muhs
Drei Fragen an den Teufel, Jg.8, Ida-Ehre-Gesamtschule, Leitung Katrin Buck, Foto: Julia Muhs
Macht Macht Macht-Los, Jg. 8. Goethe-Gymnasium, Leitung Berenice Lewes, Foto: Julia Muhs
Macht Macht Macht-Los, Jg. 8. Goethe-Gymnasium, Leitung Berenice Lewes, Foto: Julia Muhs
Die Fürchterlichen, , WP- Kurs für Junge Erwachsene, Fachschule für Sozialpädagogik, Leitung Heike Franz-Lammers, Foto: Julia Muhs
Die Fürchterlichen, , WP- Kurs für Junge Erwachsene, Fachschule für Sozialpädagogik, Leitung Heike Franz-Lammers, Foto: Julia Muhs
fds
Darstellendes Spiel


Seit über dreißig Jahren hat sich in Hamburg Darstellendes Spiel neben Musik und Bildender Kunst als reguläres Fach der ästhetischen Bildung bewährt.

Bundesweit anerkannte Rahmenpläne für alle Schulformen sorgen für eine große Akzeptanz. Im Herbst 2006 hat die Kultusministerkonferenz die EPA (Einheitliche Prüfungsanforderung) für das jüngste Fach verabschiedet und es damit auf sichere Füße gestellt.

Die in Hamburg inzwischen für alle Schulformen vorliegenden umfangreichen Curricula und Handreichungen für Theater in der Schule wurden in Zusammenarbeit mit dem Verband erstellt.

An fast allen Hamburger Gymnasien und Gesamtschulen, vielen Grundschulen und in der Regel an allen Haupt- und Realschulen wird Darstellendes Spiel unterrichtet. In jeder dritten gymnasialen Oberstufe ist Darstellendes Spiel auch als viertes (mündliches) Abiturprüfungsfach wählbar.

Die folgenden Zahlen aus 2005 markieren den Erfolg des Fachs. Darstellendes Spiel wird angeboten:

Der Fachverband Darstellendes Spiel (fds) hat zu dieser Entwicklung maßgeblich beigetragen und beteiligt sich aktiv an der aktuellen Diskussion um die Schulentwicklung: Unsere Mitglieder sind Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen. In Arbeitskreisen diskutieren wir die Fragen der Schulentwicklung, geben Impulse und tragen so dazu bei, dass Schule sich öffnet:

Darstellendes Spiel ist ein ganzheitliches Fach, sämtliche Sinne werden angesprochen, Körper und Stimme sind gleichermaßen gefordert und bedürfen des Trainings. Es reicht eben nicht, einen Text auswendig zu lernen und diesen aufzusagen, zum Spiel gehört die ganze Person. Eine Aufführung ist immer ein Gemeinschaftsprodukt, das nur gelingen kann, wenn alle zusammenarbeiten, d.h. jeder muss bereit sein, mit jedem anderen Kursmitglied eine Szene zu spielen und stets Rücksicht auf die Gruppeninteressen zu nehmen. Nur ein gutes Ensemble wird ein Publikum mit seinem Produkt überzeugen können.

Daher bestimmt die Projektmethode den Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler sind an der Themenfindung, Planung und Durchführung beteiligt. Das heißt, hier wird mehr als nur Theater gespielt. Im gemeinsamen Ausprobieren, Experimentieren, Handeln und Reflektieren erarbeitet man sich Theatertechniken und auch eine Fachsprache. Ganz nebenbei wird man so »Pisa-tauglich«.

Wie kein anderes Fach trägt Darstellendes Spiel zum Profil einer Schule bei, da es Projekt und Team orientiert arbeitet und alle Schlüsselqualifikationen bedient. Die Präsentationen der Produkte können das Schulleben nach Außen und Innen nachhaltig prägen.


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